Klartext Ausgabe 30 / September 2017

Wählen - nicht wundern!

Sieben gute Gründe, warum wir wählen gehen sollten – jetzt in der aktuellen KLARTEXT-Ausgabe. Außerdem: Die beliebtesten Forderungen auf unserer Diskursplattform zur Bundestagswahl, die fairsten Arbeitgeber im Landesbezirk Hessen-Thüringen und viele weitere Themen. Hier geht es direkt zum kostenlosen Download.

Klartext September 2017
20.09.2017
Artikel bewerten
Danke für die Bewertung
Ihre bereits abgegebene Bewertung wurde aktualisiert.

In wenigen Tagen findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt – und damit eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft unseres Landes.
Viele fragen sich, warum sie wählen gehen sollen – sei es aus Politik- oder Politikerverdrossenheit, wegen fehlendem Interesse oder auch dem Gefühl, dass die eigene Stimme ohnehin keinen Ausschlag gibt.
Dabei gibt es eine Menge guter Gründe, von seinem Wahlrecht auch Gebrauch zu machen:
Weil es unser Recht ist!
Eine Demokratie ohne Wahlen gibt es nicht, weil nur das Volk seine Vertreter entsenden kann. In vielen Ländern ist dies keine Selbstverständlichkeit. Jeder sollte daher das Recht der Mitbestimmung über die Volksvertreter nutzen.
Weil Demokratie nicht ohne Wähler funktioniert!
Wenn alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, muss das Volk auch mithelfen, die entsprechenden Vertretungen zu wählen. Eine Demokratie funktioniert nur, wenn das Volk in den gewählten Vertretungen gut repräsentiert wird – und dabei zählt die Stimme eines jeden!
Weil Wahlverweigerung gar nichts nützt!
„Ich übe mit einer Wahlverweigerung Protest“ – so oder so ähnlich hört man es hier und da. Doch welche Protestbotschaft trägt denn die Wahlverweigerung eigentlich? Bin ich mit allem zufrieden, ist also ein Wechsel nicht nötig? Bin ich mit allem unzufrieden und alles muss sich ändern? Es kann beide Gründe haben – und verpufft in beiden Fällen wirkungslos.
Weil jede Stimme zählt!
In der Bundesrepublik Deutschland ist bei Wahlen jede Stimme gleich viel wert, schließlich soll die Bevölkerung in der Vertretung auch in seiner Gesamtheit gut repräsentiert sein. Das ist nur möglich, wenn jeder Wahlberechtigte seine Stimme auch abgibt.
Weil nur vertreten werden kann, wer einen Vertreter wählt!
Wer sonst, wenn nicht ich, soll denn bestimmen, wer für mich in der Volksvertretung spricht? Oder anders gesagt: Wenn ich mir keinen Vertreter wähle, werde ich auch nicht vertreten.
Weil man damit Verantwortung übernehmen kann!
Die Stimmabgabe bei der Wahl heißt auch, Verantwortung zu übernehmen. Mit meiner Stimmabgabe trage ich selbst dazu bei, dass Populisten und Demokratiefeinde keine Chance haben. Und das ist heute wichtiger, denn je.
Weil andere entscheiden, wenn ich nicht wähle!
Werden Stimmen nicht abgegeben, gehen sie im Gesamtbild verloren. Gehe ich also nicht wählen, werden andere entscheiden, wer mich vertreten soll. Dem dann getroffenen Votum kann ich mich – zumindest für die Wahlperiode – nicht entziehen. Wenn ich selbst entscheiden will, wer mich vertritt, muss ich zur Wahl gehen und meine Stimme abgeben.

Klartext Ausgabe 30: Wählen - nicht wundern!

Nach oben