Kunststoffindustrie

Tarifabschluss in der Kunststoffindustrie: 3,1 % mehr Entgelt und Urlaubsgeld mehr als Verdoppelt!

Nach intensiven und mehrstündigen Verhandlungen hat die IG BCE mit dem Arbeitgeberverband eine Entgelterhöhung von 3,1 Prozent für die Beschäftigten der hessischen Kunststoffindustrie vereinbart.

Am Abend war es so weit: Nach einer langen dritten Verhandlungsrunde einigten sich IG BCE und Arbeitgeberverband. Das Ergebnis ist ein Tarifvertrag, der sich sehen lassen kann: Zum 1. Mai 2019 steigen die Vergütungen um 3,1 Prozent und die Ausbildungsvergütungen um pauschal 30 Euro. Außerdem wird das zusätzliche Urlaubsgeld in 3 Schritten in 2019, 2020 und 2021 um jeweils 200 Euro erhöht. Der Tarifvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 18 Monaten.

„Hinter uns liegen anstrengende, extrem harte Verhandlungen, die wir nun erfolgreich beendet haben“, sagt Verhandlungsführer Philipp Mundt. „Mit einer Erhöhung von 3,1 Prozent und einer Erhöhung des Urlaubsgeldes um jeweils 200 Euro in 3 Jahren ist uns ein guter Abschluss gelungen.“

Die in 2017 erstmals vereinbarten und seitdem erfolgreich durchgeführten Sozialpartnerveranstaltungen werden in 2019 und 2020 fortgeführt.

Erläuterung Sozialpartnerveranstaltungen:
Die beiden Sozialpartner IG BCE und Arbeitgeberverband haben vereinbart, dass sie weiterhin gemeinsame Veranstaltungen während der Arbeitszeit anbieten wollen. Damit wollen sie das Bewusstsein für die Vorteile einer Tarifbindung stärken. Dafür können jedem Beschäftigten in den Jahren 2019 und 2020 insgesamt 16 Stunden zur Verfügung stehen. Konkret soll es bei den Veranstaltungen um Themen wie „Stärkung des Flächentarifvertrags“, „Förderung der Sozialpartnerschaft“ und „Gestaltung des demografischen Wandels“ gehen.

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