Am 26. Januar einigten sich die Tarifvertragsparteien in Wiesbaden auf einen neuen Tarifabschluss:
Auf die bisherigen Vergütungssätze in der Hessischen Kunststoffindustrie erfolgt rückwirkend ab 1. Januar 2012 zunächst für vier Monate eine pauschale Einmalzahlung von monatlich 60,- Euro für alle Vergütungsgruppen. Ab 1. Mai 2012 erhöhen sich dann die Vergütungssätze um 3,5 Prozent.
Die monatlichen Ausbildungsvergütungen werden bereits ab dem 1. Januar 2012 vom ersten bis zum vierten Ausbildungsjahr einheitlich um 40,- Euro pro Monat erhöht. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis 31. März 2013.
Die Bezirke des Landesbezirkes Hessen/Thüringen befragen im Auftrag des Landesbezirksjugendausschusses (LBJA) alle Ausbildungsbetriebe zu ihrer Übernahmesituation. Ziel dieser Umfrage ist es, herauszufinden, ob und wie in den Branchen der IG BCE Auszubildende übernommen werden.
Die Umfrage wird durch die Bezirke an alle Betriebsräte und JAVen in den Ausbildungsbetrieben des Landesbezirkes verschickt, kann aber auch unter folgendem Link ausgefüllt werden:
Kunststoff Tarifverhandlung festgefahren? Auch die zweite Verhandlungsrunde für die ca. 20.000 Beschäftigten der kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen wurde ergebnislos vertagt. Die IG BCE forderte angesichts der herausragenden Umsatzentwicklungen eine Erhöhung der Einkommen um 5,5 Prozent und eine einmalige Sonderzahlung von 200,- Euro für Gewerkschaftsmitglieder. Die Arbeitgeber lehnten dies ab. Ihr "Gegenangebot“ wurde von der Tarifkommission der IG BCE als völlig unzureichend abgelehnt. Volker Weber, Landesbezirksleiter und Verhandlungsführer:„Was die Arbeitgeber vorschlagen, bedeutet unter dem Strich ein weiteres Absinken der Reallöhne. Angesichts der weiter steigenden Umsatzzahlen der Branche ist das völlig weltfremd." Weitere Informationen bietet die Medieninformation.
Tarifrunde Kunststoff Tarifverhandlung in Hessen ohne Ergebnis Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent und Sonderzahlung für Mitglieder: Die erste Verhandlungsrunde für die ca. 20.000 Beschäftigten der kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen wurde ergebnislos vertagt. Die IG BCE forderte eine Erhöhung der Einkommen um 5,5 Prozent und eine einmalige Sonderzahlung von 200 Euro für Gewerkschaftsmitglieder. Die Arbeitgeber lehnten Leistungen für Gewerkschaftsmitglieder strikt ab und legten ein schöngerechnetes Angebot vor, das durch ein verzögertes Inkrafttreten (ab Mai 2012) und längere Laufzeit effektiv gerade einmal 1,8 Prozent Entgeltsteigerung bedeuten würde. Die Verhandlungen sollen am 23. November fortgesetzt werden. Legen die Arbeitgeber dann kein deutlich verbessertes Angebot vor, ist ein Verhandlungsergebnis nicht in Sicht. Näheres in der Medieninformation und im Tarifflugblatt.
Europa Europakomitee Hessen gegründet Auch die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Hessen-Thüringen wird sich zukünftig aktiv in Fragen Europas engagieren. Landesbezirksleiter Volker Weber zu den Motiven: "Immer mehr Menschen erleben Europa als reinen Wirtschaftsraum. Wir sehen Europa aus der Perspektive der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für sie ist wichtig, dass grundlegende soziale Standards geschaffen und gesichert werden. Dazu benötigen wir eine zukunftsfähige europäische Sozialstrategie. Das Modell der sozialen Marktwirtschaft ist dabei unser Vorbild. Wir möchten sie zu einem Modell auch für Europa weiter entwickeln. Dafür werde ich mich als Mitglied des Europakomitees unter Anderem einsetzen."
Betriebsrenten EU-Richtlinie gefährdet betriebliche Altersversorgung Die IG BCE hat über viele Jahre hinweg attraktive Rahmenbedingungen im Bereich der tariflichen und betrieblichen Altersversorgung geschaffen, die aufgrund der finanziellen Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung dringend benötigt werden. Die in der EU-Richtlinie geplanten Regulierungen sind nicht nur unnötig und schädlich, sondern gefährden auch die finanzielle Absicherung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alter. Die Hessenschau hat am 6.7.2011 diese Problematik aufgegriffen; der Link zum entsprechenden Video nachstehend. (Nach Öffnen der Seite zu Windows Media Player wechseln.)
Soziale Marktwirtschaft - Ein Erfolgsmodell Wiesbadener Gespräche 2011 Bei den diesjährigen Wiesbadener Gesprächen zur Sozialpolitik stand die soziale Marktwirtschaft im Vordergrund. Einer der Hauptredner war Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, der die Bedeutung und die Erfolge des Wittenberg-Prozesses hervorhob.
Zitat Michael Vassiliadis: Der Wittenberg-Prozess ist ein nachahmenswertes Modell, auch für andere Branchen. Im anschließendem Podium wies Volker Weber, IG BCE-Landesbezirksleiter Hessen-Thüringen darauf hin, dass bei der Umsetzung noch ein langer Weg vor uns liegt und wir es schaffen müssen viele Betriebsräte und Manager mit ins Boot zu nehmen. Ausführliche Berichterstattung auf der Seite von HessenChemie.
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Programm 2011: Politik verstehen und gestalten
Politische Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Nur wer Politik versteht, Zusammenhänge erkennt und Antworten findet, kann sie aktiv gestalten. Das Seminarprogramm der IG BCE zur politischen Bildung greift ein breites Spektrum aktueller Themen auf.
Sie möchten sich über das Leistungsspektrum der IG BCE informieren oder sind bereits entschlossen, der Gewerkschaft beizutreten. Klicken Sie auf "Mitglied werden", die interaktive Visitenkarte der IG BCE. Dort finden Sie Informationen rund um die Mitgliedschaft in der IG BCE und natürlich die Beitrittserklärung als Online-Formular sowie einen Aufnahmeschein zum Ausdrucken.
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Das Internetangebot der IG BCE speziell für Schüler, Azubis und Studenten mit interessanten Infos zu Lehre und Ausbildung, Bildungsangeboten, Freizeitaktivitäten und Terminen.!
Die Chemie-Sozialpartner IG BCE und BAVC informieren über den Gedanken der Sozialpartnerschaft, dokumentieren die gemeinsamen Sozialpartner-Vereinbarungen, liefern praktische Beispiele für ihre Handhabung in den Betrieben und stellen sozialpartnerschaftliche Institutionen vor.